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Ich will Drohnen fliegen – Die neue DJI Phantom 3

DJI hat die neue Phantom 3 vorgestellt. Eine Drohne mit 4K Kamera für den ProSumer-Bereich, also solche Enthusiasten wie mich, die gerne mehr machen wollen als der Standard und dann doch nicht wirklich professionell damit arbeiten werden. Warum ich Drohnen fliegen will…

Es fing an im Sommer 2013. Wir stehen auf einem Steg, direkt an einem Bootshaus irgendwo nördlich von Toronto in Kanada. Es ist der perfekte Tag, die Sonne scheint und es gibt klassische „home made lemonade“ – Eis gekühlt, dazu BBQ. Vor uns der See, umringt von dichten kanadischen Wäldern. Traumhaft.

2014 Mercedes-Benz S-Class

2014 Mercedes-Benz S-Class

Fotos von Teymur Visuals

Wir sind hier nur für einen kurzen Stop-Over, doch dann passiert es. Meine erste reale Begegnung mit einer Drohne. Gonzague Dambricourt lässt die erste DJI Phantom steigen. Hoch über den See und die Villa. Das Faszinierende: Es ist so einfach. Ein schickes und relativ robust wirkendes Gehäuse, dazu eine GoPro und eine Fernbedienung. That’s it. Die Drohne fliegt unglaublich hoch und man traut sich sie, dank aufblinkender Warnleuchten, auch weit auf den See hinaus zu fliegen. Das hat so viel Spaß gemacht und das Potenzial für Video-Aufnahmen hat sich schlagartig erweitert.

Der Traum vom Fliegen ist das Eine, die Sehnsucht einzigartige Momente und Bilder einzufangen das Andere. Philip Bloom, dem ich seit Vimeo’s Video Schule 2010 täglich auf Vimeo, Instagram und seinem Blog folge, probiert so einiges aus, um sensationelle Bilder zu generieren. Auf seinem Blog findet man Reviews zu Slidern, Kameras, Objektiven und seit einiger Zeit auch Informationen zu Drohnen. Der Blog braucht dringende einen Relaunch, aber das nur am Rande. Inzwischen scheint er Markenbotschafter für die neueste Profiversion von DJI, der Inspire 1 zu sein, mit der er die CNN Doku „The Wonderlist“ abgedreht hat. Kleines Detail: Seine vorherige Phantom 2 hat er bei einem Shooting in den Everglades versenkt … und nach gefährlicher Suche auch wieder gefunden. 🙂

Natürlich hat Herr Bloom auch schon eine der neuesten Versionen. Ich bin sehr gespannt auf seine Bewertung.

Und was ist jetzt neu? Die erste Generation konnte man mit einer GoPro ausstatten, die nächste dann entweder mit einer GoPro inkl. Gimbal (welcher das ruckeln und schwanken der Drohne ausbalanciert) oder einer fixen Kamera der Herstellers. Die neueste Iterration hat ebenfalls eine fest verbaute Kamera, welche bis zu 4K (in der Pro Version) filmen kann. Die Frameraten sind mit 30fps in 4K und 60fps in HD nicht berauschend, sondern Standard. Besonders scheint die Software zu sein, die via GPS Daten und zusätzliche, Kamera gestützte Sensorik die Drohne noch stabiler in der Luft hält und somit auch Indoor Aufnahmen möglich macht. Dazu gibt es eine App, die die Kameraeinstellungen vornimmt und als Videobrücke dient. So kann man sehen, was man gerade aufnimmt. Ein Feature für das bisher eine zusätzlich „Light Bridge“ notwendig war.

Hier das Produktvideo von DJI. Ich geh dann mal sparen …

Ich muss natürlich noch zu dem Schluss kommen, dass ich das gar nicht brauche. Es ist übertrieben Video-Aufnahmen der ersten Gehversuche des Kleinsten oder die erste Fahrradtour der größeren Kids mit einer Drohne zu filmen. Wobei … die Fahrradtour durch eine lange Allee oder den sonnigen Waldweg … das wäre schon geil.

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  1. Die Phantom 3 wird sehr gelobt. Es gibt inzwischen sehr viele begeisterte Umsteiger von der Phantom 2 auf die Phantom 3.

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